Update - Podiumsdiskussion bei St. Magdalena (04.02.07)

Am 04.02.07 fand im Pfarrsaal von St. Magdalena von 11:30 bis 13:00 Uhr eine Podiumsdiskussion mit der Bürgermeisterkandidatin und den drei Bürgermeisterkandidaten von Ottobrunn statt. Auch die Presse (u.a. SZ) war auf dieser Podiumsdiskussion vertreten, und wir konnten unsere Fragen in die Diskussion einbringen.

Die Diskussion begann mit einer kurzen Vorstellungsrunde der Kandidaten. Anschließend kamen wir mit unseren Fragen an die Reihe.

Die folgenden Fragen haben wir gestellt:

» Wie Sie ja alle wissen, werden wir in diesem Jahr, aufgrund des Feuerwehr Neubaus, unser Haus in der Ottostraße verlieren.
Als Übergangslösung wurde uns bereits das Grundstück in der Gartenstraße 11 angeboten. Aktuell ist es aber noch wenig für unsere Jugendarbeit geeignet. Inwieweit werden uns Mittel zur Verfügung gestellt, um es für unsere Jugendarbeit instand zu setzen? «

» Laut Frau Bürgermeisterin Kudera sollen wir langfristig in die alte Johanniterwache kommen. Dieses Grundstück hat allerdings einen beträchtlichen Marktwert und wurde auch vor kurzem neu geschätzt. Wie würden Sie hier "langfristig" definieren?
Und was wird baulich unternommen werden, um es für die Jugendarbeit herzurichten? «

Die Kandidaten haben folgende Positionen bezogen.

Frau Aulenbach (BVO) sagte uns auf jeden Fall Unterstützung bei der weiteren Standortsuche, sowie der Aufbereitung der jeweiligen Unterkünfte zu. Des Weiteren machte sie den Gegenvorschlag als Übergangslösung ein anderes Grundstück in der Robert-Koch-Straße zu nutze. um so die Nähe zum Nachfolgestandort, der alten Johanniterwache, herzustellen

Herr Dr. Keller (FDP) sprach sich ebenfalls dafür aus, uns Mittel für Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung zu stellen - sofern nötig.
Er sieht die alte Johanniterwache auf jeden Fall als langfristige Alternative zu unserem derzeitigen Haus.

Auch Herr Loderer (CSU) sagte uns Unterstützung für die Übergangslösung in der Gartenstraße zu. Weiter sprach er sich für die nachhaltige Unterstützung bzw. Beschleunigung des Johanniterneubaus aus, um unsere Zwischenlösung nicht weiter zu verlängern. Außerdem betonte er, dass für ihn die alte Johanniterwache nicht zu 100 Prozent als spätere Alternative gelte.
Herr Loderer merkte an, dass er sich eine Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hohenbrunn vorstellen könnte. So würde sich eventuell eine Lösung im Ortsteil Riemerling finden.

Herr Eisfeld (SPD) gab dem Begriff "langfristig" eine Mindestdauer von fünf Jahren. Er betonte entgegen der Meinung anderer die zentrale Lage der alten Johanniterwache. Er machte außerdem darauf aufmerksam, dass die Zwischenlösung auch zwei Jahre betragen könnte.
Zuletzt gab Herr Eisfeld auch Ausblick auf weitere Räume für die Zwischenlösung, z.B. bei der VHS Neubiberg-Ottobrunn.

Zusammenfassend haben sich alle Kandidaten ausschließlich unterstützend für unsere Situation ausgesprochen.

Wir möchten hier auch der Pfarrgemeinde St. Magdalena und im Besonderen Pfarrer Christoph Nobs, Klaus Heller und Winfried Seitz für ihre Unterstützung danken.